Basisinformation:
PROMASED 35 mg/ml Gel zum Eingeben für Pferde und Hunde
ZUSAMMENSETZUNG DES ARZNEIMITTELS:
Jeder ml enthält:
Wirkstoff(e):
Acepromazin 35,0 mg
(entspricht 47.5 mg Acepromazinmaleat)
Sonstige Bestandteile:
Methylparahydroxybenzoat (E 218) 0,65 mg
Propylparahydroxybenzoat 0,35 mg
ANWENDUNGSGEBIETE:
Für Pferde und Hunde
Zur Sedierung und Narkoseprämedikation
GEGENANZEIGEN:
Nicht anwenden in Fällen von Hypotonie, posttraumatischem Schock oder Hypovolämie.
Nicht anwenden bei Tieren in starkem Erregungszustand.
Nicht anwenden bei Tieren, die unter Hypothermie leiden.
Nicht anwenden bei Tieren mit hämatologischen Störungen/Koagulophatien oder Anämie.
Nicht anwenden bei Tieren mit Herz- oder Lungenversagen.
Nicht anwenden bei Tieren mit Epilepsie.
Nicht anwenden bei Neugeborenen.
Nicht anwenden bei Hunden, die jünger als 3 Monate sind.
Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile.
NEBENWIRKUNGEN:
Pferde:
Da Acepromazin den Tonus des sympathischen Nervensystems herabsetzt, kann es nach der Verabreichung zu einem vorübergehenden Blutdruckabfall kommen. Hemmung der TemperaturregulationDie folgenden reversiblen Veränderungen im Blutbild sind möglich:
Vorübergehende Abnahme der Erythrozytenzahl und Hämoglobinkonzentration, ebenso wie Thrombozyten- und Leukozytenanzahl. Da Acepromazin die Prolaktinsekretion erhöhen kann, kann die Anwendung von Acepormazin zu Fruchtbarkeitsstörungen führen.
Durch die Erschlaffung des Musculus retractor penis kann es zu einem Penisprolaps kommen. Der Penis sollte innerhalb von zwei bis drei Stunden sichtbar zurückgezogen werden. Falls nicht,
sollte ein Tierarzt zu Rate gezogen werden. Die Unfähigkeit, den Penis zurückzuverlagern, ist von besonderer Bedeutung bei Zuchthengsten. Die Verabreichung von Acepromazin hat zu Paraphimose
geführt (die Vorhaut geht nicht in die normale Position zurück), manchmal als Folge eines Priapismus (dauerhafte Erketion).Es können paradoxe klinische Anzeichen von Aggressivität und generalisierter ZNS- Stimulation auftreten. Ein Prolaps der Nickhaut (drittes Augenlid) wurde ebenfalls bei Pferden als mögliche Nebenwirkung beobachtet.
Hunde:
Blutdruckabfall, Tachycardie, erhöhte Atemfrequenz, Arrhythmie, Miosis, Tränenfluss und Ataxie. Es können paradoxe klinische Anzeichen von Aggressivität und generalisierter ZNS-
Stimulation auftreten.
Vorfall der Nickhaut (drittes Augenlid)
Die Angaben zur Häufigkeit von Nebenwirkungen sind folgendermaßen definiert:
- Sehr häufig (mehr als 1 von 10 behandelten Tieren zeigen Nebenwirkungen)
- Häufig (mehr als 1 aber weniger als 10 von 100 behandelten Tieren)
- Gelegentlich (mehr als 1 aber weniger als 10 von 1000 behandelten Tieren)
- Selten (mehr als 1 aber weniger als 10 von 10.000 behandelten Tieren)
- Sehr selten (weniger als 1 von 10.000 behandelten Tieren, einschließlich Einzelfallberichte).
WARTEZEIT:
Pferde: Nicht zugelassen für die Anwendung bei Pferden, deren essbare Gewebe oder Milch für den menschlichen Verzehr vorgesehen sind. Die Behandlung muss im Equidenpass
dokumentiert werden.
Verschreibungspflichtig.
PHARMAZEUTISCHER UNTERNEHMER:
Bioveta, a. s.
Komenského 212/12
683 23 Ivanovice na Hané
Tschechien
Vertriebspartner:
Kernfarm B.V.
De Corridor 14D
3621 ZB, Breukelen
Niederlande
Stand: 26.07.2024